Infusionstherapie

Infusionen haben den großen Vorteil, dass Sie Wirkstoffe und Medikamente direkt und schnell, das heißt unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes in den Körperkreislauf einbringen können. Sie eigen sich zur Stärkung, Revitalisierung nach einer Erkrankung, zur Immunmodulation, bei erhöhtem Stress, bei Burn-Out, bei Leistungssport und zur Beseitigung von Mangelzuständen. Infusionen sind besonders hilfreich, wenn Ihre Magen- oder Darmschleimhaut geschädigt oder entzündet ist und deshalb Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr gut aufgenommen werden können. Durch das Umgehen des Verdauungssystems können Nebenwirkungen wie Übelkeit und Unverträglichkeiten umgangen werden.

 

Ob und welche Infusionstherapie für Sie geeignet ist, entscheide ich anhand Ihres Gesundheitszustandes und Ihrer Laborbefunde. So finden wir die bestmögliche Therapie für Ihre Beschwerden. Eine Behandlung dauert zwischen 30 und 120 Minuten. Entsprechend Ihres Befundes erhalten Sie 1-2 mal wöchentlich eine Infusion. Meist ist eine Behandlungsdauer von 8-10 Infusionen sinnvoll.

Vitamin C-Hochdosis-Infusionstherapie

Eine zu geringe Zufuhr an Vitamin C kann sich negativ auf den gesamten Körper auswirken. Viele Erkrankungen, v.a. Entzündungen, aber auch Stress gehen mit einem Vitamin-C-Mangel einher. Anfänglich äußert sich ein Vitamin-C-Mangel vor allem durch Müdigkeit, eine verminderte Leistungsfähigkeit, verlangsamte Erholung nach Krankheiten und Reizbarkeit. Bei einem schweren Mangel verlieren die Blutgefäße an Elastizität und werden spröde, sodass es zu Blutungen kommt. Diese treten insbesondere im Bereich der Schleimhäute und der Muskulatur auf. Das Zahnfleisch kann sich entzünden.

Wussten Sie, dass innerhalb der ersten Stunde einer Infektion der Vitamin C-Gehalt in den Immunzellen rapide abnimmt. Der Grund dafür ist, dass die Abwehrzellen viel Vitamin C verbrauchen um die Krankheitserreger zu bekämpfen. Werden die Vorräte dann nicht schnell wieder aufgefüllt, kann das Immunsystem seine Arbeit nicht mehr so effizient erledigen.

Glutathion-Infusionen

Nach Erfahrungen der Naturheilkunde ist Glutathion in der Lage freie Radikale zu binden und deren Ausscheidung zu fördern. Ich setze Glutathion deshalb gerne als Zweitinfusion ein, in Verbindung mit anderen Stoffen wie z. B. Aminosäuren und Vitamine in Abhängigkeit des individuellen Zustandes des Patienten.

Protokollinfusionen

Bei bestimmten Krankheitszuständen wie chronische Erschöpfung, Burnout oder Rekonvaleszenz nach schweren Erkrankungen haben sich nach Erkenntnissen der Naturheilkunde sogenannte Protokollinfusionen bewährt. Es handelt sich hierbei um fertige Infusionslösungen, bestehend aus Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Elektrolyte und Phospholipiden, passend zum jeweiligen Beschwerdebild.

Besonders bei einer Nebennierenschwäche, wie sie meist bei einem Burnout vorliegt,  eignen sich speziell Aminosäuren sehr gut.

KPU-Infusionen

Bei der Kryptopyrrolurie handelt es sich um eine vererbte oder erworbene Enzymstörung des Hämoglobins. 

Kryptopyrrol ist eine biochemische Substanz, die im Zusammenhang mit verschiedenen Stoffwechselstörungen im Urin ausgeschieden wird.

„Patienten mit einer Kryptopyrrolurie leben im ständigen Vitalstoffmangel,der in der Regel auch nicht durch eine gesunde vollwertige Ernährung ausgeglichen werden kann.“

KPU ist immer noch weitgehend unbekannt, obwohl sie weit verbreitet ist (ca. jede 10. Frau ist betroffen, bei Männern etwas seltener und über 30%-40% der Kinder mit nachgewiesenem ADS/ADHS sind KPU-positiv).

Unter normalen Lebensbedingungen kann der Körper diese Störung weitestgehend kompensieren. Unter Stresseinwirkung allerdings kommt der Betroffene in ein ständiges Defizit vor allem an Zink, Mangan und Vitamin B6.

Bei der KPU arbeite ich mit eigens zusammengestellten KPU-Infusionen.